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Messe-Bilanz: Ein Rückblick und Erfahrungsbericht

Ihr Lieben, 

am vergangenen Wochenende habe ich mich zum ersten Mal getraut, viel Geld in die Hand genommen für die Standmiete und habe meine Produkte auf der "Made in Hamburg" Messe ausgestellt. Ich möchte Euch hier einen kleinen Einblick geben zu 

1.) den Vorbereitungen

2.) den zwei Messetagen

3.) der Bilanz

 

VORBEREITUNG

Ich bin sehr kurz vor Messebeginn erst auf die Messe gestoßen und hatte weder viel Zeit für ausführliche Vorbereitungen noch Geld, um jetzt einen Wahnsinns-Stand einzukaufen. Also musste ich improvisieren. Ich wusste, ich will keinen langweiligen 08-15 Stand mit Tisch, Tischdecke und Roll Up hinter mir. Sondern eher den Look eines Kinderzimmers mit Teppich, Sessel und Regal.

Also bin ich durchs Haus getigert und habe alle Utensilien aus dem Bestand zusammengesucht: 

- ein Regal aus dem Kinderzimmer meiner großen Tochter (auf das ich im unteren Bereich ein Poster geklebt habe mit meinen Produkten)

   

- 2 Teppiche um den Stand ein bisschen muggeliger aussehen zu lassen

- unsere Staffelei, eine Leinwand und ein alter Vorhang mit Wimpelketten-Motiv als Rückwand und Pinnwand für die Kinderzeichnungen 

- einen kleinen Tisch und 2 mini Stühle für die interaktive Ausmalstation am Stand, die die Kinder anziehen sollte (und hat)

- 2 uralte Tresenstühle, die ich seit Jahren nicht auf Ebay Kleinanzeigen verkauft kriege haben jetzt wunderbar hinter das Regal gepasst

- der alte Ohrensessel in rot passte super zu meinen Logofarben, ist bequem und schafft einen gemütlichen Look

- die große Leselampe aus dem Zimmer vom Sohnemann

Neben den Möbeln habe ich dann noch ein par Drucksachen vorbereiten müssen (das Poster mit meinen Produkten, das auf die Rückwand des Regals geklebt wurde, konnte ich super schnell und nicht zu teuer bei WirmachenDruck drucken und habe es mit doppelseitigem Klebeband am Regal befestigt) und ein paar kleine Geschenkideen gebastelt, die die Messebesucher für wenig Geld kaufen konnten (kleine Glasfläschchen mit Konfetti und einem Kleeblatt passend zu meinem Konfetti Freundebuch, ein Set auf 10 Dankekarten und 10 bunten Umschlägen)

Ich habe mir dann noch einen Kartenständer und ein EC-Karten-Lesegerät gekauft. 

 

DIE 2 MESSETAGE

Am Samstag waren wir viel zu früh am Messestand und saßen nach dem Aufbau noch etwas gelangweilt rum. Meine kleine Tochter war dabei und hat an beiden Tagen stundenlang mit mir am Stand gestanden, gebastelt, gemalt und sicher viel dazu beigetragen, dass mein Stand von Kindern überrannt wurde :-) Der erste Tag war sehr lang. Die Messe ging bis 20h und es waren wahnsinnig wenige Messebesucher da. Vor allem kaum Familien. Ich glaube, ich habe jedes Kind, das an meinem Stand vorbeiging, angequatscht und fast alle haben gern ein oder zwei Ausmalbilder bunt gemalt. 

Am Sonntag waren deutlich mehr Messebesucher da und wir hatten richtig viel zu tun. Diesmal waren meine beiden Töchter und eine Freundin der Großen dabei. Das war super, so konnte ich auch mal selbst ein bisschen über die Messe laufen und Pause machen. 

  

Super gut kam die Ausmalen-Station an. Alle kids haben so coole Bilder gemalt. Auf jedes meiner Vorlagen habe ich meine Webseite geschrieben und darauf hingewiesen, dass man dort auch nach der Messe noch gern weitere Ausmalbilder kostenlos herunterladen kann. Ob das jemand macht? Ich weiß es nicht. Ich habe mich jedenfalls gefreut über die Kids an meinem Stand und über ihre Freude an meinen Vorlagen. 

 

BILANZ

Insgesamt habe ich unglaublich viel gelernt.

1. Es war gut, dass ich hoppla di hopp einen Messestand auf die Beine stellen musste, ich hatte es schon so lange vor, aber ohne Druck geht nicht so viel voran...(wer kennt das?) Jetzt hab ich die Grundausrüstung und eine gute Vorstellung davon, wie eine Messe abläuft und gehe viel entspannter in die nächste Messe. 

2. Ich weiß, dass die interaktive Ecke super gut war und Kinder "gezogen" hat, auch wenn die nicht alle etwas gekauft haben. So war auf jeden Fall Leben an meinem Stand und ich habe ein positives Gefühl bei all diesen Leuten hinterlassen. Das ist super.

3. Ich habe auch gelernt, dass ich nächstes Mal viel mehr auf die Zielgruppe achten muss. Denn auf dieser Messe waren an Tag 1 z.B. quasi keine Familien. Tag 2 war besser, aber insgesamt habe ich zu wenig Umsatz gemacht. 

4. Ich mache nie wieder eine Messe im Dezember. Für mich wars stressig und hat mich ein ganzes Wochenende an privaten Weihnachtsvorbereitung gekostet und durch 1000 Weihnachtsmärkte und co waren die Leute auch nicht wirklich im Kaufrausch, sondern einfach übersättigt. Eine ungute Zeit. Für die Freundebücher muss ich Messen zwischen März und Juli wählen. 

Ich freue mich auf die nächste Messe, denn egal, wie viel Geld ich nun eingenommen habe: ich bin gern in Kontakt mit den Menschen. 

Liebe Grüße, 

Eure Hannah

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